Kunsttage 2012

Plakat Hennefer Kunsttage 2012

30 Jahre Initiative Kunst Hennef e.V.
Wir fanden: Ein Grund zum Feiern

Gegründet 1982 als lockere Vereinigung Hennefer Künstlerinnen und Künstler, etablierte sich die IKH schnell als feste Größe im kulturellen Leben des Rhein-Sieg-Kreises und bietet seit nunmehr 30 Jahren Künstlern einen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Wirkens.

Das Besondere unserer Initiative, so Margret Zimpel, die Vorsitzende des Vereins, basiert auf drei Säulen: Ausstellungen mit hohem Anspruch an die ausgestellten Werke, gemeinsame und engagierte Bewältigung der Aufgaben unter Mitwirkung aller Mitglieder, sowie fairer, toleranter und respektvoller Umgang miteinander.
        
Eingebettet war unsere Ausstellung 2012 in das Leitmotiv der Initiative für das Jahr: „Narrungen und Wirrungen“, das auch bei der Ausschreibung des Jugendkunstpreises Richtung weisend ist.
Die Initiative wollte damit an ihr eigenes Selbstverständnis erinnern, dass gerade der Künstler – wie der Narr – sich selber und der Gesellschaft den Spiegel zu unbequemen und streitigen Themen vorhalten darf in der Hoffnung, dass die daraus resultierende (Selbst)erkenntnis zu einer Besserung der Verhältnisse führt.
        
Erstmalig gab es 2012 auch die Hennefer Kunstpunkte. Die Kunstpunkte sind ein Ausstellungskonzept, das die Gemeinde Eitorf bereits seit mehreren Jahren erfolgreich praktizierte und das beide Kommunen in 2012 gemeinsam verfolgten. Die Eröffnung der Hennefer Kunstpunkte fand am Freitag, den 2.11.2012 im Rahmen der Hennefer Kunsttage in der Meys Fabrik statt.


Natalia Murariu, Performance

Die Performance von Natalia Murariu zur Eröffnung am 27.10. trug den Titel: „Verwirrungen eines schüchternen Clowns“.
Natalia Murariu selbst hierzu:
Der Narr ist da,unterhaltend,belustigend und doch untergründig den Facettenspiegel hochhaltend in dem man die gebrochene Wahrheit sieht.

Am Mittwoch, den 31.10., inzemierte Sie während der langen Kunstnacht „Cry“ , dabei ging es um „eine Reflektion des menschlichen Lebenszyklus, welche sich über die natürliche Chronologie hinweg setzt. Expressive Emotionalität traf auf mystische Tiefgründigkeit, Explosion auf Implosion. Metaphorisch betrachtet gleicht der Faden dem Leben“.


Tonart, musikalisch-literarische Impressionen

Die Gruppe Tonart, die bereits mehrmals die Hennefer Kunsttage mit ihrer Musik bereichert hat, bot am Sonntag, den 4.11.2012 folgendes Programm:

Wenn jemand eine Reise tut
musikalisch-literarische Impressionen

Texte aus:
Hermann Hesse - Die Stufen
Alfred Kerr - Winterfrühling
Gregory David Roberts - Shantaram Indische Nacht
Thomas Coraghessan Boyle - Wassermusik
Alexander von Humboldt - Die Reise nach Südamerika
Sten Nadolny - Die Entdeckung der Langsamkeit

Musik:
Opening
Karussell
Indische Nacht
Fata Morgana
Green Bossa
Traumzeit

Ihre Besetzung war diesmal: Norbert Paar, Piano; Karsten Geisler, Gitarre; Anne Kordes-Pistorius, Querflöte; Wolfgang Dieckmann, Percussion und Hannelore Heger am Mikrofon.
Norbert Paar hat die Stücke komponiert.


Jugendkunstpreis
Alle zwei Jahre gestaltet die IKH für Jugendliche von 15 - 25 Jahren den Jugendkunstpreis.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Hennef, der Kreissparkasse Köln -Zweigstelle Hennef - und der IKH wurden drei Preise ausgelobt.
Wie in den Jahren zuvor, haben wir die Beteiligung der jungen Menschen mit Hochachtung betrachtet, zumal in diesem Jahr ein schwieriges Thema - Narrungen und Wirrungen - künstlerisch zu verarbeiten war.
Drei Preisträgerinnen durften sich über den Preis von jeweils 200.00 € freuen.
Darüber hinaus erwartet sie im kommenden Jahr eine Förderkoje im Rahmen der Kunstwoche 2013. Sie werden mit den Künstlern und den Gästen der IKH gemeinsam ausstellen und weitere Erfahrungen mit sich und ihrer künstlerischen Entwicklung machen dürfen.

1. Preis  - Katharina Geilich
2. Preis  - Claudia Libbi
3. Preis und Publikumspreis - Jenny Weiss

 

Die Gastkünstler 2012 waren