Dezember 2006: „Kunsthalle Altenkirchen“ www.kunsthalle-altenkirchen,de
November 2007: „Gewichtige Werke“ Glockwerks Lichte Projekte, Mainz/Nieder-Olm
März 2008: „Die Eiche ist die Kraft“ Kunsttage Königswinter, Alter Bahnhof
August 2008: „wet painting“ Bauminstallation Haus Bachem, Königswinter
September 2008: „Körper, Fläche, Farbe“ Ausstellung mit Karin Kunzcik-Rüdiger, Ateliergalerie - Kunsthof, Fiersbach
Oktober 2008: “Hennefer Kunsttage”, Hennef
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Das Werk des Bildhauers Klaus Berschens umfasst abstrakte Skulpturen und Objekte aus Eiche, Stahl und Beton, teils in Farbe gefasst. Sein wichtigstes Arbeitsmaterial ist Eichenholz. Die Baumstämme werden zersägt und gespalten. Grob herausgehauene Blöcke sind die Grundform, aus der in weiteren Arbeitsschritten, in denen er anderes Material hinzufügt, seine Objekte und Skulpturen entstehen.
Seine monochromen Eichenquader und -Kuben haben häufig eine kannelierte Oberflächenstruktur. Ein formgebendes Gestaltungsprinzip, ähnlich den vertikalen Spurrillen in der griechischen Säulenarchitektur, welches der Bildhauer bei vielen seiner Werke verwendet. In Farbe gefasste, hoch aufstrebende Stelen, werden ausgehöhlt und mit Harz-Farbpigmenten in kraftvoller Farbkomposition ausgegossen. Es sind Werke von starker visueller Präsenz, in denen er die Auseinandersetzung zwischen Form und Farbe thematisiert.
Seine Relief - Kompositionen aus Beton und Stahlplatten, mit gefurchten, in Farbe gefassten Linien, sind spröde Werke, gleich Triptychen, von kontemplativer Strenge. Raumhöhe, massive Skulpturen sind zerschnitten und in einer klaren Ordnung - im Wechsel von Stahl und Eichenkuben - wieder zusammen geführt. Sie stehen still und entschlossen als Behauptungen der Zeit und Existenz im Raum. Kleine Eichenholz - Objekte aus unregelmäßigen Würfeln tragen in serieller Manier Farbpunkte und geben sich spielerisch und taktil.
Die riesigen, flachen Baumskulpturen des Bildhauers stehen in der „Land-Art“ Tradition, ihren Auslassungen gewähren einen ständig veränderten Blick in den sie umgebenden Raum. Wie schwebende Mobiles erscheinen sie leicht und heiter. Im Werk von Klaus Berschens findet sich keine Formensprache, keine Symbolik, die sich ikonographisch leicht entschlüsseln läßt; die Deutung liegt im Blick des Betrachters.
-GMB- |
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