StartseiteWas es gabJugend-Kunstpreis 2007

Verleihung des Jugendkunstpreises der Initiative Kunst und der der Stadt Hennef

Am 4.11.07 haben Bürgermeister Pipke und der Vorsitzende der Initiative, Rainer Kötterheinrich , drei Preise an junge Künstler, die Arbeiten zu dem Thema: Visionen eingereicht hatten, verliehen.

Den Jugendkunstpreis , ein gemeinsamer Preis der Initiative und der Stadt in Höhe von 250 Euro erhielt Frau Sabine Dietrich. Das Werk »Sehen« , mit dem sie den Preis gewonnen hat, stellt aus größerer Entfernung gesehen ein Auge dar, dass sich beim Näherkommen in viele Einzelmotive auflöst.

Die Jury hat das Werk mit folgender Begründung ausgewählt:



»Das Bild überzeugt sowohl durch die hervorragende handwerkliche Gestaltung wie durch die intellektuelle Tiefe, mit der es das gestellte Thema „Visionen« umsetzt. Die Collage reflektiert die Bedeutung des Themas »Vision« und lädt den Betrachter ein, über die verschiedenen Bedeutungen von Vision als Imagination eines Zustandes in unbestimmter Zukunft, als geistige Erscheinung und als optische Sinnestäuschung nachzudenken. Insofern erfüllt das Werk die Wettbewerbsanforderungen in besonderem Maße und wird mit dem Hennefer Jugendkunstpreis 2007 geehrt.«

Dass die Einschätzung von Jury und breitem Publikum durchaus übereinstimmen kann, wurde deutlich, als das Ergebnis für den Publikumspreis feststand: Mit 61 von 272 gültigen Stimmen ging dieser Preis in Höhe von 150 Euro ebenfalls an Frau Dietrich für ihr Werk »Sehen«.

Der Sonderpreis der Stadt Hennef in Höhe von 100 Euro ging an Anina Schumann und Miriam Bork für ihr Werk „Stiefel“.

Hierzu die Jury:

Das Gemeinschaftswerk von Anina Schumann und Miriam Bork wird mit dem Sonderpreis der Stadt Hennef in Höhe von 100 Euro geehrt, weil es in origineller und intelligenter Weise Gedanken und Visionen über Zukunft, eigene Lebenswege und die Lebenswege anderer auf allgemeingültige Art versinnbildlicht, ohne sich auf die Vision einer ganz bestimmten Zukunft festzulegen.



Eine ungewöhnliche freie Wahl der Ausdrucksmittel attestiert auch der Vorsitzende der Initiative den Schöpferinnen dieses Werkes. »Dies finde man in dieser Altersgruppe, die den Kunstunterricht in den Schulen mit seinen oft engen Vorgaben mehrheitlich wohl eher erleiden müssen, selten. Der kreative, freie und spielerische Ansatz, der erst kreatives Potential wecken könne, kommt im Unterricht wohl oft zu kurz.« Insofern freue er sich ganz besonders über diese gelungene Arbeit.

Die Wahl ist der Jury schwer gefallen und so erwähnte der Vorsitzende in seiner Ansprache zur Preisverleihung weitere junge Künstler, die nach Auffassung der Initiative besondere Beachtung verdienten. Dies sind Maria Zesewitz, Sandra Nüssgens und Carolina Nickel, Marc Preinesberger, Danuta Urbanek, Sören Berger und Mona Mombek.



Da dieser Kunstpreis auf außerordentlich positive Resonanz bei allen Beteiligten, aber hauptsächlich natürlich bei den angesprochenen jungen Künstlern gestoßen sei, wird die Initiative und die Stadt Hennef diesen Preis in 2008 wieder ausschreiben. Sie wird zusätzlich zu den Preisen einer ausgewählten Anzahl von jungen Künstlern eine Förderkoje zur Verfügung stellen, in der diese ihre Werke während der Kunsttage 2008 präsentieren können.