StartseiteWas wer schafftKarin Kunczik-Rüdiger

Malerei und Bildhauerei


Geburtsort: Osterby/Eckernförde
Wohnort: Fiersbach

Mitglied in der Gruppe Bildende Kunst der GEDOK (langjährige
Fachjurorin); Kunstverein Bergneustadt und 13 Jahre Vorsitzende der Initiative Kunst Hennef

Berufliche Ausbildung:
Studium in Chicago, anschließend an der Höheren Fachschule
für Dolmetscher und Übersetzer Köln, danach langjährige Tätigkeit in der PR-Abteilung von 4711 (Betreuung ausländischer Gäste – oft die Damen von Staatsgästen)


Ausgeübter Beruf:
Künstlerin

Als Künstler tätig seit:
Anfang der 80er Jahre

Techniken:
Malerei, Zeichnungen, Eisenskulpturen, Installation

Bedeutende Ausstellungen:
Kunstmuseum Goch; »Streit macht Streit«, (Vorstellung meiner Arbeit im Kulturfernsehen WDR); Stadtmuseum Siegburg »Kunstplätze«; Kürfürstliches Gärtnerhaus Bonn »Zeit gesehen«; »Kunst im Fluss« Eifel (Katalog); »An der Schwelle« (Katalog); »vor Ort« Trinitatis Kirche Bonn (Katalog); »schwarz auf weiß«, Alte Rotation; Rheinisches Landesmuseum Bonn (Katalog); »Integration« Kunsthaus Rhenania Köln.

Diverse Auszeichnungen u.a. Medaille des Präsidenten der Association des Artists LePec sur Seine, Frankreich; »Berta Lungstras Preis« (international ausgelobter Preis der Stadt Lohmar); zahlreiche Publikationen.

Was mir bei meiner Arbeit besonders wichtig ist:
Das Thema Zeit – Zeit ist für mich quasi das 5. Element und damit verbunden die morbide Schönheit des Verfalls. In meinen Skulpturen verwende ich meist auch Eisenteile, die eine industrielle Vergangenheit haben.
Über das plastische Arbeiten mit Eisen bin ich mit Rost in Berührung gekommen – Rost nicht nur als Zeitspur auf dem Eisen, sondern auch transformiert in die Zweidimensionalität auf Papier und Leinwand. Experimentieren mit unkonventionellen Stoffen aus Industrie und Bautechnik ist in den letzten Jahren Bitumen dazugekommen. Durch eine eigene Technik ist es mir möglich, diesen stark wasserabweisenden Stoff mit wasserlöslicher Acrylfarbe zu vermischen, und so entstehen ganz eigene archaisch wirkende Farbtöne.

Welches Stück mir besonders wichtig ist:

»Freude« ,
Mischtechnik von Bitumen, Bleistift, Acrylfarbe und Rost vereint meine zweidimensionalen Techniken in einem Bild.