Ich absolvierte ein Malerei-Studium bei der Alanus-Hochschule in Alfter. Das Studium und die Orientierung zeigen sich in meinen Arbeiten, ganz gleich ob in der malerischen, grafischen oder bildhauerischen Tätigkeit. Wie sind meine Werke am besten zu charakterisieren? Das Leben hat mich da hingeführt, dass ich mich auch in der Kunst auf der Suche nach Materiellem und Immateriellem befinde. Beide Aspekte fließen zusammen und lassen so eher meditative als spontane Bilder entstehen. Ich suche bestimmte Motive und Symbole aus und benutze sie als anschauliches Material für meine Gedanken und Überlegungen. Diese sensiblen Zeugnisse kreiseln dabei um Menschen, obwohl in meinen Bildern keine menschliche Figur zu finden ist. |
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Aber wie kann ich sie umsetzen? Die malerische Methode, die ich für mich gefunden habe, ist die des Lasierens. Eine Lasur folgt der anderen, bis eine Materialität entsteht, die fast vibrierend wirkt. Meine Bilder sind vorwiegend Landschaften; keine konkreten Nachbildungen, eher Urbilder. Es sind Inspirationen und Erinnerungen, die ich u.a. von meinen Reisen mitgebracht. habe. Bei meinen grafischen Arbeiten (Holzschnitt) konzentriere ich mich auf das Wesentliche, lasse Verschnörkelungen weg, um so in der Tiefe meiner Seele meiner inneren Welt und Wahrheit näher zu kommen. Das ist der Grund, warum mich das obige Zitat immer wieder berührt. |