Meine Malerei wird zum Einen vom Sichtbaren in der mich umgebenden Umwelt bestimmt. Hier dominiert insbesondere die an Motiven unerschöpfliche Natur. Sie male ich, wie ich sie mit meinen Augen sehe und empfinde. Bei der Umsetzung dieser Bilder dominieren die Emotionen. Dementsprechend unterschiedlich sind die Materialien, die ich verwende – Aquarell-, Acryl-und Ölfarben. Tusche und Bleistift ergänzen die Palette, jenachdem ob ich mit Papier, Hartfaserplatten oder Leinwänden arbeite.
Zum Anderen gibt meine Malerei Abstraktes wieder - Gedanken, Einfälle, Vorstellungen zu Themen der Gegenwart, die mich beschäftigen und häufig in die Zukunft reichen. Hier arbeite ich mit Acryl-und Ölfarben. Auch die Einarbeitung festen Materials kommt vor.
Vor der Umsetzung eines abstrakten Begriffes in ein Bild beginnt eine „Schwangerschaft“ des Denkens, des Informierens, des neue Erkenntnisse Gewinnens und eine Zeit des Gedankenaustausches mit anderen Menschen. Hoch- und Tiefstimmungen begleiten diesen kreativen Prozess.
Mit der praktischen Arbeit des Malens beginnt für mich eine Phase der Zufriedenheit und Abschottung nach außen. Ich vergesse Zeit und Raum.
Das Bild wächst. Überlegtes wird verworfen und Neues einbezogen. Emotionen beherrschen den Entstehungsprozess. Das Miteinander der Farben, ihre Symbolik, ihre Kraft, gibt dem Werk eine zweite Interpretationsebene meiner Aussage.
Ein Beispiel zu einem Begriff: Mein Thema „Nivellierung“ aus dem Jahre 2005
Es entstanden drei Bilder: |